365-Franken-Abo: Fast 200 Millionen Franken jährlich sind zu viel

Medienmitteilung

365-Franken-Abo: Fast 200 Millionen Franken jährlich sind zu viel

Medienmitteilung der GLP-Gemeinderatsfraktion – Das 365-Franken-Abo der VBZ hat nun ein konkretes Preisschild. Das ist gut, denn jetzt kann ehrlich diskutiert werden. Fast 200 Millionen Franken pro Jahr sind aber zu viel. Der Gemeinderat muss nun klar priorisieren. Die GLP bietet Hand für eine massvolle Umsetzung der Vorlage.

Die Kosten liegen um einen Drittel höher als im Abstimmungsbüchlein ausgewiesen. Der Stadtrat hätte sie von Anfang an korrekt ausweisen müssen. So hätte die Stimmbevölkerung den tatsächlichen Preis gekannt. Patrick Stählin, GLP-Gemeinderat und Mitglied der Sachkommission Sicherheit und Verkehr, sagt: «Rund 200 Millionen Franken sind deutlich zu viel. Die finanzielle Lage der Stadt ist angespannt. Wir respektieren den Volksentscheid und bieten Hand für eine massvolle Umsetzung. Jetzt müssen die linken Parteien zeigen, wo sie ihre Prioritäten setzen.» Genau das haben sie in ihren Medienmitteilungen zum Budget angekündigt. Die GLP wird sie beim Wort nehmen.

 

Die GLP hat das Giesskannenprinzip von Anfang an kritisiert. Es stärkt nachhaltige Mobilität nicht gezielt. Die angestrebte Verlagerung vom Auto auf den ÖV wird so nicht erreicht. Die GLP fordert stattdessen den Ausbau der Velovorzugsrouten und endlich eine echte Förderung der E-Mobilität.

 

Die GLP bleibt überzeugt: Wer auf Unterstützung angewiesen ist, soll gezielt entlastet werden. Nicht aber jene, denen rund 450 Franken im Jahr nichts ausmachen. Gleichzeitig respektiert die GLP den Volksentscheid für das 365-Franken-Abo. Eine massvolle Umsetzung entspricht aus ihrer Sicht dem Willen der Stimmbevölkerung. Dafür bietet die GLP Hand.